Wer von uns Borkener Bündnisgrünen tritt in welchem Borkener Wahlkreis an? Hier gibt es Bilder, die eine begrenzte Zeit auch als Wahlplakate in der Stadt sichtbar sind, und jeweils ein paar Worte, die zum Teil von den Kandidierenden selbst stammen. Wörtliche Zitate sind entsprechend als solche gekennzeichnet.
Gelegenheiten zum genaueren Nachfragen werden sich sicherlich an den nunmehr samstäglich bis zur Kommunalwahl am 14. September stattfindenden Informationsständen auf dem Borkener Markt bieten. Allen geht es darum, gemeinsam in unserer Stadt eine gute und gerechte Zukunft zu gestalten. Darüber kommen sie gern mit den Wählerinnen und Wählern ins Gespräch.
Am 14. September wird es darauf ankommen, Bündnis 90/Die Grünen vor Ort und in den Gremien stark zu machen, damit ihre wichtigen Themen gut vertreten sind und das Morgen nachhaltig gestaltet wird.
Unten sind die Kandidierenden mit ihrem Plakat und ihrer Kurzvorstellung in der Reihenfolge der Wahl- bzw. Stimmbezirke aufgelistet. Hier eine Übersicht über die Ratsreserveliste in ihrer Reihenfolge:

Und einen ersten Wahlspot zur Kommunalwahl gibt es nun auch https://youtube.com/shorts/ZG-H30Iy3wo
Remigius Hartwig Westermann tritt in Wahlbezirk 1 und auf Listenplatz 2 der Ratsreserveliste an.
Der 65-Jährige verheiratete Floristmeister lebt in Borken und ist aktuell einer der Sprecher des Borkener Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen. Das politische Ehrenamt bezeichnet er als sein Hobby.
Zu seiner Vision gehören alternative Wohnformen wie etwa das Zusammenleben mehrerer Generationen.
Überhaupt beschäftigen ihn die Themen Wohnen und alles, was mit Flächennutzungen in der Stadt zusammenhängt. Deshalb schweben ihm etwa Microhauswohngebiete vor – hier sollten auch in Borken gezielte Nachverdichtungen ermöglicht werden.
Bianca Wilinski tritt in Wahlbezirk 2 und auf Listenplatz 11 der Ratsreserveliste an.
Die 44-jährige Borkenerin hat einen aktuell 12-jährigen Sohn und ist gelernte Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistungen.
Extremwandern bezeichnet sie als ihr liebstes Hobby. Sprecht sie gern am Infostand darauf an. Sie kann sicher von so manchem Abenteuer berichten.
Für Borken wünscht sie sich, dass Schülerinnen und Schüler sich besser am Stadtgeschehen beteiligen und auch in Lokalpolitik einmischen können. Sie möchte ihnen in den Gremien eine Stimme geben und sich dafür einsetzen, dass junge Menschen – vielleicht zunächst testweise über Projekte – besser an der Gestaltung ihrer Umgebung und ihrer Zukunft teilhaben können. Denn die Entscheidungen, die heute getroffen werden, haben Auswirkungen auf Zukunft unserer Kinder.
Andrea Blomenkamp tritt in Wahlbezirk 3 an
Die 62-jährige Diplom-Pädagogin sagt von sich, dass sie viele Interessen habe, aber keine Hobbys. Mit ihren zahlreichen Interessen – wozu auch der Beruf gehört – lässt sich die knappe Zeit eines 24-Stunden-Tages mühelos füllen.
Sie wünscht sich für Borken vor allem mehr Inklusion im Arbeitsleben und auch in der Freizeit. Das bedeutet: Alle können an allem teilnehmen und sich beteiligen. Dafür müssen die Voraussetzungen geschaffen werden.
Außerdem stehen auf ihrer Wunschliste für Borken:
„Mehr Wald in Stadtnähe“ und „Nie mehr Parkplätze auf dem Marktplatz, sonst wird das nie was mit der besseren Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.“
Volker Knecht tritt in Wahlbezirk 4 an
Der als selbstständiger Arzt tätige Borkener ist aktuell 58 Jahre jung, verheiratet und hat zwei Kinder.
Als seine Hobbys gibt er Wandern, Segeln und Singen – in dieser Reihenfolge – an.
Auf die Frage danach, was er in der nächsten Wahlperiode erreichen möchte, antwortet er, dass ihm vor allem die Intensivierung von Natur-, Arten- und Klimaschutz vor Ort wichtig ist. Darüber hinaus geht es ihm um die Kompensation und nach Möglichkeit die Verhinderung von Klimafolgeschäden.
Kurz: Sein zentrales Thema ist das Klima, und zwar in allen Facetten. Borken muss fitgemacht werden für die Veränderungen, die der Klimawandel mit sich bringt.
Sandra Krüger tritt in Wahlbezirk 5 und auf Platz 3 der Ratsreserveliste an
Die aktuell 53 Jahre alte Gymnasiallehrerin ist geschieden und hat eine Tochter im Teenager-Alter. Beide haben ihren Lebensmittelpunkt in Borken.
Sie liest gern in ihrer Freizeit – am liebsten querbeet, wie sie schreibt. Außerdem puzzlet sie leidenschaftlich gern mit ihrer Tochter. Wenn Zeit bleibt, entspannt sie beim Kochen oder wir entdeckt gemeinsam mit der Tochter schräge Serien. Überhaupt liebt sie Kino – am besten mit großer Leinwand, Popcorn und guten Gesprächen danach.
Sandras Vision für Borken: Eine nachhaltige und gerechte Stadtentwicklung, die Borken klimaresilient macht – also widerstandsfähig gegenüber den spürbaren Folgen der Klimakrise. Entsprechend bedeutet für sie Klimafolgenanpassung konkret: mehr Schatten, mehr Grün, mehr Wasser in der Stadt, damit Hitzewellen und Starkregen nicht zur Gefahr werden. Dafür muss die Kommune vorausschauend handeln.
In ihren Augen hat Borken das Potenzial zur echten Fahrradstadt. Sichere Radwege (Fahrradstraßen!), durchdachte Verkehrsführung und kluge Abstellmöglichkeiten können den Alltag nicht nur klimafreundlicher, sondern auch stressfreier machen. Ebenso wichtig ist ein verlässlicher, gut ausgebauter ÖPNV, damit alle Menschen – auch ohne eigenes Auto – mobil und unabhängig unterwegs sein können.
Für Sandra war das Beispiel Paris während der letzten Hitzewellen ein Weckruf. Daher möchte sie, dass wir in Borken alles dafür tun, damit Menschen auch in Zukunft gut und sicher hier leben können.
Als Lehrerin sieht sie jeden Tag, wie schön, vielfältig, aber auch herausfordernd das Leben für Kinder, Jugendliche und Familien ist. Deshalb setzt sie sich für Toleranz, Inklusion und die bestmögliche Entfaltung individueller Potenziale ein, und zwar unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Lebenssituation. Ihr ist wichtig, dass Bildung bei uns nicht nur digital, sondern auch sozial gerecht ist – mit moderner Ausstattung, motivierten Lehrkräften und einem Bildungssystem, das niemanden zurücklässt.
Gleichstellung ist ihr dabei ein Herzensanliegen – nicht nur in der Schule, sondern in allen Lebensbereichen.
Und: „Wirtschaft darf wachsen, aber bitte mit Weitblick! Deshalb setze ich mich für eine verträgliche Gewerbe- und Bauleitplanung ein, die unsere Lebensgrundlagen schützt und nachhaltige Entwicklung ermöglicht.“, schreibt sie selbst.
Susanne Hoppenau tritt in Wahlbezirk 6 und auf Platz 10 der Ratsreserveliste an
Die verheiratete Borkenerin hat drei erwachsene Kinder und hat bis zu ihrem Ruhestand als Musikschullehrerin gearbeitet.
Als ihre Hobbys gibt sie an, sehr gern zu lesen, Musik zu machen und Konzerte zu besuchen. Außerdem liebt sie die Arbeit im Garten und das Zusammensein mit Familie und Freund:innen.
Zu ihren politischen Zielen formuliert sie: „Ich möchte mich in Borken für Demokratie, Bürgerbeteiligung und gelebte Vielfalt einsetzen, besonders auch im Bereich Bildung.
Zudem liegt mir das Thema Klimaschutz sehr am Herzen. Darauf bezogen ist mir eine entschiedene Förderung von Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und eine entsprechende Stadt- und Verkehrsplanung ein besonderes Anliegen.
Ich halte Flächenentsiegelung, Vermeidung von neuen versiegelten Flächen sowie die Förderung von Grünflächen, die möglichst auch Biodiversität beleben, für ganz wichtig.
In Borken sollte alles getan werden (Stichwort: Verpackungssteuer), was einer Kommune möglich ist, um die Müll- und Plastikflut einzudämmen.“
Frederik Ludwig tritt in Wahlbezirk 7 und auf Platz 4 der Ratsreserveliste an
Aktuell 37 Jahre alt, arbeitet der verheiratete Vater dreier Kinder als Wirtschaftsförderer einer Kommune im Münsterland, studiert hat er Industriedesign.
Zu seinen Hobbys gehören, neben Zeit mit der Familie zu verbringen, Lesen, Programmieren und gewerkschaftliches Engagement, Darüber hinaus ist er Mitglied im Deutsch-Polnischen Ausschuss des RGRE (Rat der Gemeinden und Regionen Europas).
Danach gefragt, was seine Vision für Borken wäre bzw. was er in der kommenden Wahlperiode gern erreichen möchte, schreibt Frederik: „Als Wirtschaftsförderer arbeite ich täglich daran, gute Arbeitsplätze zu schaffen, regionale Unternehmen zu stärken und unsere Orte im Münsterland lebenswert und zukunftsfähig zu machen. Mein Fokus liegt daher auf einer modernen Infrastruktur, die Mensch und Umwelt verbindet.
Ich stehe für ein offene Kommunikation, Verantwortung im Stadtrat, pragmatische Lösungen und Freude an Politik.“
Katrin Smit tritt in Wahlbezirk 8 und auf Platz 13 der Ratsreserveliste an
Die 49-jährige Wahlborkenerin lebt seit rund 20 Jahren in unserer Stadt, und zwar allein mit ihren drei Kindern, die 24, 20 und gerade einmal 3 Jahre alt sind. Beruflich ist sie eigentlich als systemische Therapeutin in der Beratung tätig, befindet sich aber aktuell in verlängerter Elternzeit.
Gefragt, wie sie ihre Freizeit verbringt, gibt sie an, vor allem mit der Familie und Freunden zusammen zu sein. Darüber hinaus liest sie gern und geht tanzen. Auch gibt es das ein oder andere Ehrenamt, das sie gern ausfüllt.
Zu ihren „politischen Steckenpferden“ gehören fast alle sozialpolitischen Themen, insbesondere die, die sich auf „das Leben von Inklusion und soziale Gerechtigkeit“ beziehen. Denn gerade in diesen Bereichen gibt es aus ihrer Sicht nach wie vor viel zu tun!
Tobias Dreffke tritt in Wahlbezirk 9 an
Der verheiratete Chemikant ist aktuell 42 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und der gemeinsamen kleinen Tochter (2 Monate) sehr gern in Borken – für die junge Familie ein „Ort, der mit seiner Ruhe und Nähe zur Natur perfekt zu meinem Lebensstil passt.“
Gartenarbeit bezeichnet Tobias als seine Leidenschaft. „Ob Blumen, Gemüse oder Wildbienen: Mein Garten ist für mich nicht nur Entspannung, sondern auch ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz. Ich versuche, möglichst nachhaltig zu leben.“ – mit diesen Worten beschreibt er seine Passion.
Ihn beschäftigt die Zukunft sehr. Für einen jungen Vater sehr verständlich. Nicht nur wegen Klimakrise und Artensterben, sondern auch, weil aus seiner Sicht der politische Umgangston rauer geworden ist. Der Zuspruch für populistische Parteien, wie die AfD eine ist, bereitet ihm Sorgen. Denn er wünscht sich – vor allem für seine kleine Tochter – eine offene, demokratische und lebenswerte Welt.
„Ich glaube daran, dass jeder Schritt zählt. Und dass wir auch mit kleinen Taten im Alltag viel bewegen können.“
Claudia Jung tritt in Wahlbezirk 10 und auf Platz 5 der Ratsreserveliste an
Die 64 Jahre alte selbstständige Ärztin, 2 Kinder, lebt in einer glücklichen Partnerschaft in Borken-Marbeck und ist derzeit auch Sprecherin des Borkener Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen.
Den kleinem Resthof in Marbeck, mit vielen Tieren und Natur, bezeichnet sie als eines ihrer Hobbys, außerdem kocht, liest und musiziert sie gerne. Darüber hinaus widmet sie ihre Zeit dem Breitensport, am liebsten früh am Morgen.
In den kommenden Jahren möchte sie sich weiterhin für eine klimaresiliente und lebenswerte Stadt Borken stark machen. Dazu gehören für sie auch die Förderung der Biodiversität und des Artenschutzes, sowie der Ausbau alternativer, bezahlbarer, aber auch altersgerechter Wohnformen. Nicht zuletzt muss auch Mobilität, also der ÖPNV sowie der Ausbau der Fahrradstraßen, ein Thema für Borken sein.
Darüber hinaus zählen zu ihren politischen Themen die soziale Teilhabe, die medizinische und die pflegerische Versorgung der Menschen. Gerade hier kann sie ihre beruflichen Kompetenzen gut einbringen.
Hubert Borgmann tritt in Wahlbezirk 11 und auf Listenplatz 8 der Ratsreserveliste an
Wohnhaft in Gemen, ist der aktuell 67 Jahre alte, verheiratete Verwaltungswirt auch Vater dreier erwachsener Kinder.
Als Diplom-Verwaltungswirt, Berufsberater und Mediator ist er nach wie vor freiberuflich als Honorarkraft tätig.
Kommunalpolitisch möchte er sich vor allem dafür einsetzen, dass die Demokratie vor Ort lebendig bleibt. Dies bedeutet, neue Beteiligungsformate einzuführen, in denen die Bürgerinnen und Bürger mehr aktive Gestaltungs- und Mitsprachemöglichkeiten haben. Außerdem brauche es aus seiner Sicht eine Sozialpolitik, die alle gesellschaftlichen Gruppen mitnimmt. So lässt sich die allgemein festzustellende Politikverdrossenheit mindern.
Lisa Sophie Kreyerhoff tritt in Wahlbezirk 12 und auf Platz 9 der Ratsreserveliste an
Die ledige 23-Jährige wohnt in Gemenwirthe und ist beruflich als Sachbearbeiterin in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im öffentlichen Sektor tätig.
Ihr politisches Engagement sieht sie als Hobby, darüber hinaus zeichnet und häkelt sie gern.
Nach ihrer Vision für unsere Kommune gefragt, antwortet sie: „Ich möchte mich besonders dafür einsetzen, dass junge Menschen mehr gehört und aktiv einbezogen werden. Dafür wünsche ich mir zum Beispiel ein Jugendparlament, das Jugendlichen echte Mitgestaltung ermöglicht – und das nicht nur symbolisch, sondern mit tatsächlichem Einfluss auf Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen.
Darüber hinaus liegen mir soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Stadtentwicklung und mehr Transparenz in politischen Prozessen am Herzen. Als junge Stimme im Stadtrat möchte ich nicht nur mitgestalten, sondern auch lernen und langfristige Veränderungen anstoßen.“
Maja Becker tritt in Wahlbezirk 13 und auf Platz 1 der Ratsreserveliste an
Die kürzlich 50 Jahre alt gewordene gelernte Bankkauffrau wohnt in Gemenwirthe, ist verheiratet und hat 3 Kinder. Aktuell ist die Spitzenkandidatin der Borkener Grünen auch Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und kümmert sich um die Finanzen des Ortsverbands.
Sie fährt gern in den Urlaub und mag gute Gespräche. Familiär spielt das Thema Behinderung und Pflege bei ihr eine alltägliche Rolle.
Sie möchte, dass alle Menschen gut in unserer Stadt leben können. Besonders wichtig sind hier hier folgende Punkte (Zitat):
- Inklusion: Menschen mit und ohne Behinderung sollen überall dabei sein.
- Soziale Teilhabe: Alle sollen mitmachen können – egal, wie viel Geld sie haben oder woher sie kommen.
- Bezahlbare Wohnungen: Wohnen muss für alle möglich sein.
- Umwelt schützen: Wir sollten umweltfreundlich bauen und weniger Fläche verbrauchen.
- Verträgliches Gewerbe: Geschäfte und Betriebe sollen zur Stadt passen und die Lebensqualität erhalten.
- Lebendige Einkaufsstraßen: Unsere Innenstädte sollen Orte zum Einkaufen, Treffen und Wohlfühlen sein.
Mein Motto ist: Gemeinsam für eine lebendige, grüne und gerechte Stadt!
Heinrich (Heiner) Diekmann tritt in Wahlbezirk 14 und auf Platz 12 der Ratsreserveliste an
Der 71-Jährige Landwirt wohnt in Borken-Weseke.
Neben seiner langjährigen grünen Mitgliedschaft ist er auch bei „Borken for Future“ und im Vorstand der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ Nordrhein -Westfalen aktiv.
Folgerichtig liegen seine politischen Schwerpunkte bei den Themen Landwirtschaft und erneuerbare Energien.
„Für die Zukunft wünsche ich mir eine ökologische, weltweit gerechte und sichere Politik, besonders auch im Energie- und Agrarbereich, auch um Fluchtursachen zu bekämpfen. Dafür werde ich mich auf kommunaler Ebene einsetzen.“, schreibt er in seiner Vorstellung.
Gabriele (Gaby) Franzen tritt in Wahlbezirk 15 und auf Platz 7 der Ratsreserveliste an
Die 55 Jahre junge, verheiratete Erzieherin mit heilpädagogischem Schwerpunkt lebt im schönen Weseke. Sie hat drei eigene und drei weitere „Familienkinder“, die inzwischen alle erwachsen sind.
Wenn sie nicht gerade in ihrem Garten arbeitet oder dort die Pflanzen- und Tierwelt bestaunt, sitzt sie wahrscheinlich auf dem Fahrrad — mal entspannt, mal sportlich im Verein.
Über sich schreibt sie: „Ich liebe die Natur; genauso aber auch das Unterwegssein — immer neugierig auf Neues.“
In der Politik ist ihr besonders wichtig, dass sich in Borken etwas bewegt, und zwar im Wortsinn. Das bedeutet: gut ausgebaute und sichere Fuß- und Fahrradwege, ein attraktiver ÖPNV und eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung. Damit Borken und seine Stadtteile auch in Zukunft lebenswert und klimaresilient bleiben.
Ihr Herz schlägt für eine Stadt, die alle Menschen im Blick hat, in der alle mitreden und mitgestalten können. Die Gleichstellung von Frauen ist für sie dabei selbstverständlich. Ich mache mich stark für gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Sichtbarkeit in Beruf und Alltag.
„Mein eigener Wohnort Weseke steht wirtschaftlich auf soliden Füßen—das ist ein wertvoller Rückhalt für unseren Stadtteil, den es weiter zu fördern gilt.
Ich möchte dazu beitragen, das starke Miteinander vor Ort zu erhalten und auszubauen. Deshalb setze ich mich für ein lebendiges Vereinsleben und die Förderung des Ehrenamtes ein und arbeite mit anderen an neuen Ideen, die das Zusammenleben weiter stärken.
Was uns verbindet: Borken, Natur, Miteinander.“
Josef Schweers tritt in Wahlbezirk 16 und auf Listenplatz 14 der Ratsreserveliste an
Der 62-jährige, geschiedene Bauzeichner hat zwei Söhne und lebt in Burlo.
Nach seinen Hobbys gefragt, stellt er das Fahren mit seinem E-Bike, die plattdeutsche Sprache und die Beschäftigung mit Heilkräutern nach vorn.
Er hat viele Ideen, die vor allem die Erleichterungen des Radfahrens zum Inhalt haben. So stellt er sich „eine Stadt ohne Ampeln und Verkehrszeichen“ als eine viel entspanntere Version von Borken vor. Auch mit Solarpanelen überdachte Fahrradwege könnten für mehr Komfort und gleichzeitig für Energie sorgen. Für mehr Nachhaltigkeit und Klimaanpassung in der Stadt müsste etwa der Beton an den Stadtbäumen abgebaut werden. Dass hier neue Ideen und Wege nötig sind, zeigen sowohl die Daten der Klimaexperten als auch die zunehmenden Extremwetterereignisse, wie Starkregen, Überflutungen oder lange Trockenheiten. Darauf werden wir uns einstellen müssen.
Christina Martsch tritt in Wahlbezirk 17 an
Die seit nunmehr drei Jahren verwitwete Rentnerin ist 79 Jahre alt, hat drei erwachsene Söhne und inzwischen fünf Enkelkinder.
Familie, Beruf und Politik gut miteinander in Einklang zu bringen war ihr immer wichtig. Genau deshalb lebt sie gern in Borken – seit dem Tod ihres Mannes, Siggi Martsch, nicht mehr auf dem Hof in Marbeck, wo sie über 40 gemeinsame Jahre verbracht haben. Die Verbindung zu Marbeck ist jedoch immer noch eng.
Christinas beruflicher Schwerpunkt lag für sie als diplomierte Psychologin in der Unterstützung von Menschen mit psychischen und familiären Problemen, so dass sie sich auch in der Politik schwerpunktmäßig für eine bessere Gesundheitsversorgung auf dem Land einsetzt. Dies bedeutet, gut zuhören und gemeinsam nach Verbesserungen suchen!
Gern auf dem Land zu leben, gute Nachbarschaft zu schätzen, gleichzeitig Augen und Ohren für internationale Entwicklungen offen zu halten und sich nicht davor abzuschotten, das sind keine Gegensätze. Sie schreibt: „Meine mehrjährigen Aufenthalte im Kriegsgebiet Naher Osten, besonders in Kurdistan Irak, haben mich viel gelehrt, z. B. gelebte Toleranz zwischen Menschen, Religionen und Kulturen zu unterstützen. Gleichermaßen ist für mich die Wertschätzung und Bewahrung unseres Lebens hier wichtiger geworden. Wir haben gute Lebensgrundlagen wie Wasser Strom, Infrastruktur, Versorgung mit Gütern sowie mit Bildung, Kultur und Gesundheit. Nur wenn wir dies für alle Bürgerinnen und Bürgern wertschätzen und fördern und unsere Demokratie sichern, können wir auch hier unseren fast 80-jährigen Frieden erhalten. Dafür lohnt sich jeder Einsatz!“
Thorben Fechler tritt in Wahlbezirk 18 und auf Listenplatz 6 der Ratsreserveliste an
Der 36-jährige Jurist und Regierungsdirektor ist verheiratet, hat drei Kinder und Hund – und er hat folgenden Wahlaufruf zur Kommunalwahl verfasst (Zitat im Folgenden):
Mit Deiner Stimme entscheidest Du am 14. September, wie sich Borken entwickelt. Wenn Du findest, dass gute Politik zuhören, erklären und handeln sollte, komm gerne auf mich zu – ich freue mich auf den Austausch. Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin: Demokratie beginnt mit Dialog und fängt vor der eigenen Haustür an.
In Borken können wir gemeinsam und konkret etwas bewegen – und dafür will ich mich im Stadtrat engagieren. Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Stadt für alle Menschen lebendig, gerecht und zukunftsfähig bleibt. Dabei ist mir wichtig, das Borken zusammenhält. In Zeiten von Unsicherheit und Polarisierung brauchen wir Formate und Orte, an denen Menschen sich begegnen, sich einbringen und gemeinsam Verantwortung übernehmen können.
Was mir besonders am Herzen liegt:
- Borken als Standort von Handwerk, Mittelstand und Wirtschaft zukunftsfähig machen und die notwendige Transformation aktiv gestalten
- zukunftsorientierte Energiepolitik durch kommunale Maßnahmen – insbesondere den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien zwischen Ambition und Akzeptanz – gestalten und stützen
- Planungssicherheit und pragmatische Unterstützung für Landwirtinnen und Landwirte beim umsichtigen Umbau hin zu mehr Klima- und Tierschutz
- Klimaschutz und Klimaanpassung insbesondere in der Stadtplanung vorantreiben
- unsere vielfältigen Vereine, Jugendangebote und Ehrenamt stärken
Maja Saatkamp tritt in Wahlbezirk 19 und auf Platz 15 der Ratsreserveliste an
Die 1953 in Ibbenbüren geborene Grafikdesignerin lebt in Marbeck.
Ihre Schwerpunktthemen sind Kultur- und Umweltpolitik.
Bereits seit 1994 setzt sie sich bei den Planungen der Stadt Borken für ein lebenswertes Umfeld ein. Das bedeutet: für mehr Grünzonen, Bäume, Gewässer- und Naturschutz.
Unter anderem als Sachkundige Bürgerin hat sie in den letzten Jahren in den städtischen Gremien Erfahrungen gesammelt.
Wir wollen ein lebenswertes und zukunftsfähiges Umfeld gestalten. Dafür arbeiten wir Grüne gemeinsam in Borken!